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Umsetzung einer Architektur zur ad-hoc Etablierung ver­trauens­würdiger Kommunikation

AuthorEnzmann, Matthias; Spychalski, Dominik
Date2018
TypeConference Paper
AbstractDer Einsatz von Kryptografie ist das Mittel der Wahl, um vertrauliche Kommunikation zwischen zwei Parteien abzusichern. In der Praxis gestaltet sich dies jedoch häufig schwierig, da es in gängigen Anwendungen, wie bspw. E-Mail-Kommunikation, notwendig ist, dass beide Parteien bereits im Vorfeld eine krypto­grafische Ausstattung (Schlüsselpaar, konfigurierte Software, etc.) besitzen müssen, um vertraulich zu kommunizieren. Dies kann für Neu-Nutzer eine frustrierende Erfahrung werden, da sie sich zunächst um ihre eigene krypto­grafische Ausstattung kümmern müssen, was für Laien bereits schwierig sein kann, und dann feststellen müssen, dass ihnen diese nicht weiterhilft, wenn ihr Kommunikationspartner nicht auch bereits kryptografisch ausgestattet ist. In diesem Beitrag wird eine Architektur vorgeschlagen, welche sich diesem Problem annimmt. Kryptografisch ausgestattete Nutzer sollen in die Lage versetzt werden, mit Nutzern vertraulich zu kommunizieren, die noch keine krypto­grafische Ausstattung haben. Dabei soll die bei einer Partei evtl. bereits vor­handene krypto­grafische Ausstattung auch von der Partei ohne bisherige krypto­grafische Ausstattung genutzt werden können.
ConferenceWorkshop "Informatik" <2018, Berlin>
PartCzarnecki, Christian et al.: Workshops der INFORMATIK 2018. Architekturen, Prozesse, Sicherheit und Nachhaltigkeit: 26.-27. September 2018, Berlin, Deutschland, CD-ROM. Bonn: GI, 2018. (GI-Edition - Lecture Notes in Informatics (LNI). Proceedings P-285), pp. 85-96