Konferenz-Radar für Cybersecurity

© Fraunhofer SIT

Wissenschaftliche Publikationen einfacher planen: ATHENE startet neuen Dienst für Wissenschaftler*innen im Bereich Cyber­sicher­heit und Datenschutz

Darmstadt, 21.07.2020. Das Nationale Forschungs­zentrum für angewandte Cyber­sicher­heit ATHENE bietet unter www.athene-center.de/cfp ab sofort eine umfassende Übersicht über die wichtigsten wissen­schaft­lichen Konferenzen zu Cyber­sicher­heit und Datenschutz. Aktuell umfasst die Liste über 100 Veranstaltungen und lässt sich nach Veranstaltungsdatum und Einreichungsschluss sortieren. Zusätzliche Filterfunktionen erlauben es, schnell geeignete Publikationsmöglichkeiten für die eigenen Forschungsthemen zu finden und dabei insbesondere die wissen­schaft­liche Reputation der Veranstaltung zu berücksichtigen.

Das Verfassen und Publizieren wissen­schaft­licher Beiträge hat für Wissenschaftler*innen eine große Bedeutung: Sie präsentieren darin die Ergebnisse ihrer Arbeit, fassen Studienergebnisse zusammen und bewerten Trends und Ent­wicklungen aus wissen­schaft­licher Perspektive. Mit Publikationen auf renommierten Konferenzen beweisen sie ihre fachliche Kompetenz und diskutieren ihre Arbeit mit den Expert*innen im jeweiligen Fachgebiet. Nach dem gängigen inter­nationalen Standard der Computing Research and Education Association of Australasia, CORE werden Konferenzen nach A+, A, B und C-Konferenzen eingestuft – A+ und A sind dabei die Top-Konferenzen. Junge Wissenschaftler*innen wollen die wissen­schaft­lichen Artikel zu ihrer Doktorarbeit meist auf hoch gerankten Konferenzen veröffentlichen. Das ATHENE-Konferenz-Radar nutzt den inter­nationalen Standard, listet aber auch Konferenzen ohne CORE-Wertung auf. Die Veranstaltungseinträge werden regelmäßig überprüft und aktualisiert.

„ATHENE bietet mit dieser Übersicht aktueller Konferenzen einen äußerst nützlichen Dienst für die weltweite Forschungscommunity. Für Wissenschaftler*innen ist es sehr wichtig, den Überblick über Konferenzen, Rankings und Deadlines zu behalten“, sagt Prof. Michael Waidner, Direktor von ATHENE, Professor für Informatik an der TU Darmstadt und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informations­technologie SIT.