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Akzeptierte Paper auf der Eurocrypt 2025

Auf der diesjährigen Annual International Conference on the Theory and Applications of Cryptographic Techniques, kurz Eurocrypt - einer wichtigen Konferenz für Kryptografie - wurden zwei Arbeiten mit Beteiligung von ATHENE-Forschenden angenommen.
Die erste Arbeit stellt neue Methoden zur Verbesserung von authentifizierten Verschlüsselungsverfahren vor. Diese Verfahren schützen sowohl die Vertraulichkeit als auch die Echtheit von Daten. Die zweite Arbeit präsentiert ein neues Sicherheitsmodell. Dieses kann Eingaben aus mehreren Quellen gleichzeitig verarbeiten - eine wichtige Fähigkeit, die den bisherigen Key Derivation Functions (KDFs) fehlt. KDFs gelten aktuell als Standard für sichere Internetkommunikation.

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ATHENE-Forschende analysieren Apples Emergency SOS

ATHENE-Forschende haben in Kooperation mit dem Hasso-Plattner-Institut erstmals eine umfassende Sicherheitsanalyse von Apples "Emergency SOS via Satellite"-Dienst durchgeführt. Die Analyse offenbarte trotz mehrschichtiger Verschlüsselungsarchitektur signifikante Sicherheitslücken, die es Angreifern ermöglichen könnten, geografische Beschränkungen zu umgehen und unbefugt Nachrichten zu übermitteln.

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Datenschutzkonforme und intuitive Verwaltung von Patientendaten

Im Rahmen des ATHENE-Projekts MeDiTwin entwickeln Forschende der Fraunhofer-Institute IGD und SIT gemeinsam innovative Lösungen für die sichere und dezentrale Speicherung medizinischer Daten unter strikter Einhaltung der EU-Datenschutz-Grundverordnung. Die von Forschenden konzipierten medizinischen Digitalen Zwillinge ermöglichen eine feingranulare Zugriffskontrolle mittels attributbasierter Verschlüsselung und stellen eine Alternative zu zentralisierten Cloud-Speicherlösungen dar.

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Prof. Mira Mezini wird in Leopoldina aufgenommen

ATHENE-Direktoriums­mitglied Prof. Mira Mezini von der TU Darmstadt wurde in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina berufen. Damit erhält sie eine der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen, die eine deutsche Institution zu vergeben hat. Die älteste dauerhaft existierende naturforschende Akademie der Welt vereint ausschließlich Forschende mit herausragenden wissenschaftlichen Leistungen unter ihrem Dach. Mit ihren rund 1.600 Mitgliedern berät sie Politik unabhängig und wissenschaftsbasiert zu gesell­schaft­lichen Zukunftsthemen und repräsentiert die deutsche Wissenschaft im Ausland. Neue Mitglieder durchlaufen einen strengen, mehrstufigen Auswahlprozess.

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Neu bei ATHENE: Dr. Alina Stöver

Mit dem von ihr koordinierten Projekt "AddressIng Detective Designs with a tech-assisted citizen science Approach (AIDA)" forscht Dr. Alina Stöver seit Anfang des Jahres auch in ATHENE. Schwerpunkt ihrer Forschung ist der Faktor Mensch im Kontext von Privatsphäre und Sicherheit. Hierzu forscht sie in der Forschungsgruppe Arbeits- und Ingenieurspsychologie am Institut für Psychologie an der TU Darmstadt. Zudem ist sie Co-Leitung des PIPS - Psychological Insights into Privacy and Security Labs. Gemeinsam mit ihren Kolleg*innen Dr. Nina Gerber und Dr. Ephraim Zimmer - ebenfalls TU Darmstadt -  beschäftigt sie sich im ATHENE-Projekt mit Detective Designs, also manipulativen Designmustern, die uns User zu oft ungewollten Handlungen verführen. Wir haben mit ihr über ihre Forschung allgemein und in ATHENE im Besonderen gesprochen.

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