| Abstrakt | Metaversen bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten vor allem in den Bereichen der Kommunikation, Zusammenarbeit und Unterhaltung sowie durch neue Geschäftsmodelle und Bildungsmöglichkeiten, wovon die in Metaversen agierenden Unternehmen und Nutzer profitieren können. Neben diesen Chancen ist die Nutzung von Metaversen aber auch mit diversen Risiken für die Nutzer verbunden. Insbesondere im Datenschutzrecht ergeben sich dabei neue rechtliche Herausforderungen. In Metaversen besteht häufig das Problem der mangelnden Transparenz der Datenverarbeitungsvorgänge. Zahlreiche Akteure in Metaversen verarbeiten kontinuierlich große Mengen an Daten, darunter befinden sich auch personenbezogene Daten der Nutzer. Die Menge und die Komplexität der Verarbeitungsvorgänge wirft deshalb Fragen auf, insbesondere hinsichtlich der Rolle der jeweiligen beteiligten Akteure, deren datenschutzrechtlichen Verantwortlichkeiten sowie den Rechtsgrundlagen für die verschiedenen Verarbeitungsvorgänge. Dieser Beitrag soll daher beleuchten, wie sich die datenschutzrechtlichen Verantwortlichkeiten nach der DSGVO in den komplexen Strukturen von Metaversen bestimmen lassen. Zudem wird untersucht, auf welche konkreten Rechtsgrundlagen sich typische Datenverarbeitungsszenarien stützen lassen. Ziel ist es, konkrete Handlungsempfehlungen für die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben zu formulieren. |
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