Cybernation Deutschland

ATHENE Anwendertag IT-Forensik

Digitale Täuschung: von Betrug bis Kinderschutz

29. September 2026
hybrid: in Präsenz in Darmstadt / online über MS Teams

KI-generierte Inhalte, manipulierte Medien und ausgefeilte Betrugsmaschen: Digitale Täuschung wird immer schwerer zu erkennen und betrifft uns alle.

Was ist noch echt? Deep­fakes untergraben das Vertrauen in Bilder, Videos und Stimmen. Er­ken­nungs­me­tho­den werden zwar besser, doch die Fälschungen auch.

Wer wird getäuscht? Sind Käufer bzw. Verkäufer in Online-Shops echt, das Dating-Profil oder der Anlagetipp ver­trauens­würdig? Hinter gefälschten Identitäten stecken Täter, oft im Auftrag organisierter Kriminalität.

Wer braucht besonderen Schutz? Missbrauchsdarstellungen, Grooming und digitale Gewalt gegen Minderjährige fordern Technik, Gesetzgebung und Gesellschaft heraus. Wie weit dürfen Erkennung und Regulierung gehen, ohne Grundrechte zu verletzen?

Was alle Beiträge verbindet, ist die Frage nach Echtheit und Vertrauen im digitalen Raum: Wie Täuschung entsteht, wie Vertrauen miss­braucht wird und wie sich beides erkennen und bekämpfen lässt. Wir laden Sie ein, mitzudiskutieren.


Vorträge

Uhrzeit: ca. 10-19 Uhr, 29.09.2026

  • Täuschung als Tatmittel – gefälschte Inhalte, echte Täter und reale Konsequenzen
    A. Marschall, Ermittlerin für Cybercrime
  • Wer schützt gegen Fake im E-Commerce – Der Staat, die Wirtschaft oder beide zusammen?
    Dr. Carsten Föhlisch, VP Legal, Trusted Shops
  • Die „Warnliste Geldanlage" der Stiftung Warentest: Kriterien zur Erkennung unseriöser Finanzangebote aus Verbrauchersicht
    Renate Daum, Redakteurin, Stiftung Warentest
  • Die Architektur des Betrugs. Warum digitale und analoge Betrugsformen denselben Mustern folgen
    Prof. Dr. Christian Thiel, Professor, IU Internationale Hochschule
  • Deepfake-Regulierung – aktuelle Reformen zum Jugend- und Persönlichkeitsschutz
    Tahireh Panahi, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Kassel/Referentin

Weitere Vorträge zu Cybergrooming und Erkennung manipulierter Medien sind in der Planung.

Zur Anmeldung


Teilnahmebeitrag

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenpflichtig. Die Teilnahmegebühr beträgt 160 EUR (steuerfrei nach § 4 Nummer 22 a UStG).
Frühbucher zahlen bei Anmeldung bis 4 Wochen vor Veranstaltung 100 EUR.


Über den ATHENE Anwendertag IT-Forensik

Was ist der ATHENE Anwendertag IT-Forensik?

Der ATHENE Anwendertag IT-Forensik ist ein Forum der persönlichen Begegnung und des Austauschs mit dem Ziel, über Trends und neue Ent­wicklungen für die praktische Anwendung in der digitalen Forensik und verwandten Themen der IT-Sicherheit zu informieren.

Für wen kann diese Veranstaltung interessant sein?

Unser nächster Workshop richtet sich an thematisch Interessierte, beispielsweise an

  • IT-Sicherheitsexpert*innen
  • Ermittler*innen und Forensiker*innen aus Sicherheitsbehörden und Unternehmen
  • Wissenschaftler*innen und Forscher*innen auf den Gebieten der IT-Sicherheit, Mis-/Desinformation und der künstlichen Intelligenz
  • Expert*innen und Anwender*innen für OSINT-Recherchen, Data Science und Data Analytics

sowie an alle, die ihr Wissen hierzu aktuell halten möchten oder Einblicke in das Thema suchen.
 

Vergangene Veranstaltungen

Der Anwendertag IT-Forensik findet seit 2010 statt und wurde bisher vom Fraunhofer SIT veranstaltet. Hier erhalten Sie Informationen zu den vergangenen Anwendertagen.

 

Weiterbildungen zur IT-Forensik

Der ATHENE Anwendertag ist nicht als systematische Schulung wie ein Kurs oder Seminar konzipiert. Wenn Sie an einer solchen Weiterbildung zur IT-Forensik interessiert sind, finden Sie im Lernlabor Cybersicherheit verschiedene Angebote.