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Neue Auflage: Standardwerk zur IT in Friedens- und Sicherheitsforschung erschienen
Die rasante technologische Entwicklung im Bereich der Informationstechnologie und Künstlichen Intelligenz prägt zunehmend die internationale Friedens- und Sicherheitsarchitektur. Das neu aufgelegte Standardwerk "Information Technology for Peace and Security" analysiert diese Entwicklungen umfassend. Die von ATHENE-Wissenschaftler Prof. Christian Reuter und seinem Forschungsteam an der TU Darmstadt herausgegebene zweite Edition wurde grundlegend überarbeitet und erweitert. Sie beleuchtet die Rolle moderner Technologien - insbesondere in der Informationstechnologie (IT) und der künstlichen Intelligenz (KI) - in aktuellen Konflikten wie dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und dem Israel-Hamas-Konflikt. Besonderes Augenmerk liegt auf der wachsenden Bedeutung von IKT-Infrastrukturen und sozialen Medien in Krisengebieten.
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ATHENE startet simulierte Gerichtsverhandlungen zu Aktivitäten in der Cybersicherheitsforschung
Um Cybersicherheitsforschenden mehr Rechtssicherheit bei ihrer Forschungsarbeit zu geben, haben ATHENE-Rechtswissenschaftlerinnen eine Reihe von simulierten Gerichtsprozessen gestartet, in denen fiktive, aber realistische Fälle aus der Cybersicherheitsforschung verhandelt werden. Die Urteile der Gerichtssimulation sollen als Wegweiser für die IT-Sicherheitsforschung dienen.
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Erfolg für Digital Hub für Cybersecurity
Der ATHENE Digital Hub wird eigenständig und ist damit der einzige Startup-Knoten für deutsche Cybersicherheitsstartups in der Digital Hub Initiative (de:hub) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klima. Damit ist Darmstadt einziger bundesweiter Anlaufpunkt für Startups, die sich auf IT-Sicherheit und Datenschutz spezialisiert haben.
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ATHENE-Wissenschaftlerin Prof. Iryna Gurevych erhält hochkarätigen „Milner Award” der Royal Society
Als erste Wissenschaftlerin in Deutschland und als erste Universitätsprofessorin erhält Prof. Iryna Gurevych von der TU Darmstadt den renommierten „Milner Award” der britischen Royal Society. Sie wird damit für ihre bedeutenden Beiträge zur Automatischen Sprachverarbeitung und Künstlichen Intelligenz ausgezeichnet, die „ein tiefes Verständnis der menschlichen Sprache und kognitiven Fähigkeiten mit den neuesten Paradigmen des Maschinellen Lernens verbinden”, wie die älteste unabhängige wissenschaftliche Akademie der Welt in London mitteilte.
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Aufruf zur Teilnahme an ATHENE-Simulationsstudien: Der rechtliche Rahmen der Cybersicherheitsforschung
In der Cybersicherheitsforschung spielen offensive Methoden und Ansätze, wie etwa Penetrationstest, eine zentrale Rolle, um Schwachstellen und Angriffsvektoren zu identifizieren. Klare rechtliche Richtlinien, die speziell auf diese Forschungsmethoden eingehen, fehlen jedoch entweder oft ganz, oder aber sie gehen nicht speziell auf die Bedürfnisse der offensiven Cybersicherheitsforschung ein. Beides führt bei den Forschenden zu einer hohen Rechtsunsicherheit.
Vor diesem Hintergrund führt ATHENE ab September 2024 simulierte Gerichtsprozesse zu fiktiven, aber realitätsnahen Fällen der offensiven Cybersicherheitsforschung durch. Echte Richter*innen, Staatsanwält*innen und Strafverteidiger*innen simulieren dabei die juristische Bewertung solcher Forschungsaktivitäten. Ziel ist es, praxisrelevante Einblicke in die rechtlichen Risiken zu gewinnen und neue Standards für die Cybersicherheitsforschung zu setzen.

LOEWE-Spitzen-Professur für Prof. Carsten Binnig
ATHENE-Wissenschaftler Prof. Carsten Binnig erhält eine LOEWE-Spitzen-Professur an der TU Darmstadt. Das Land Hessen unterstützt damit das Forschungsvorhaben "Vernünftige Künstliche Intelligenz" im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder.
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