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Meldungen

Studie Risikokulturen bei der Nutzung sozialer Medien in Katastrophenlagen
Die von ATHENE-Wissenschaftler Prof. Christian Reuter an der TU Darmstadt geleitete Fachgruppe "PEASEC – Wissenschaft und Technik für Frieden und Sicherheit" veröffentlicht eine europäische Studie zum Thema: "Risikokulturen bei der Nutzung sozialer Medien in Katastrophenlagen". Die Studie ist in Zusammenarbeit mit der Universität Siegen und dem Tavistock Institute (London) entstanden und wurde zunächst im Journal Technological Forecasting and Social Change publiziert. Jetzt wurde sie auch als Artikel in BBK Bevölkerungsschutz aufgegriffen.
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Corona-App im Security-Check
Das Nationale Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE wurde von der Bundesregierung gebeten, die Sicherheit der Corona-App zu analysieren. Im Rahmen dieser Analyse haben Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT und der Technischen Universität Darmstadt parallel zur Entwicklung der App durch SAP und Telekom die Datenschutz- und IT-Sicherheitseigenschaften der Software analysiert.
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Passfotos nur noch digital
Vor wenigen Tagen hat die Bundesregierung ein Gesetz für mehr Sicherheit von Ausweisdokumenten beschlossen: Wer künftig einen Pass oder Personalausweis beantragt, muss ein digitales Foto vorlegen. Damit soll die Fälschungssicherheit erhöht werden. Doch ein Restrisiko bleibt bestehen, denn Betrüger haben mittlerweile eine neue Masche entdeckt, um Grenzkontrollen unter falscher Identität zu überwinden: Das sogenannte Face- oder Gesichtsmorphing, bei dem durch Überlagern und ineinander Kopieren zweier Gesichter auf einem Foto ein neues Gesicht entsteht, das zwei Menschen stark ähnelt. ATHENE-Wissenschaftler des Fraunhofer IGD und der Hochschule Darmstadt beschäftigen sich mit dem Erkennen, Aufdecken und Identifizieren von Face Morphing-Attacken und forschen an Lösungen, wie biometrische Passbilder in Zukunft noch sicherer gestaltet werden können.
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White Paper "Auswahl und Nutzung webbasierter Kommunikationsdienste in Zeiten von Corona"
In der derzeitigen Corona-Pandemie nutzen viele Unternehmen webbasierte Kommunikationsdienste für Online-Seminare, Videokonferenzen sowie Matchmakingdienste, um ihre Mitarbeitenden im Home Office eine Kommunikation und Wissensvermittlung zu ermöglichen. In dem White Paper "Auswahl und Nutzung webbasierter Kommunikationsdienste in Zeiten von Corona" beschreiben Datenschutz-ExpertInnen des Fraunhofer SIT wichtige Anforderungen des Datenschutzes und der Datensicherheit an diese Online-Tools.
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Schutz vor verdeckten Angriffen über Seitenkanäle
Um sein Forschungsgebiet der "Seitenkanäle" zu erläutern, zieht ATHENE-Wissenschaftler Prof. Heiko Mantel, Leiter der Forschungsgruppe "Modeling and Analysis of Information Systems" an der TU Darmstadt, einen Vergleich zum Kartenspiel heran: "Ein schlechtes Pokerface ist auch eine Art Seitenkanal“, erläutert er. Beim Kartenspiel können die Mimik oder andere Verhaltensweisen den Mitspielenden einiges über die Qualität der Karten verraten. In der Informatik nutzen sogenannte Seitenkanalangriffe bestimmte Kanäle aus, auf denen geheime Informationen übertragen werden, die aber nicht für diesen Zweck gedacht waren. Mantel und sein Team forschen an dieser Problematik, spektakuläre Fälle wie die in Prozessoren entdeckten Sicherheitslücken fordern sie geradezu heraus.
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