Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit sind zwei Seiten einer Medaille: KI-gestützte Systeme helfen, Cyberangriffe schneller zu erkennen und abzuwehren – doch Angreifer nutzen KI zunehmend selbst, um Sicherheitslücken gezielt auszunutzen. Der CAST-Workshop „KI und IT-Sicherheit" beleuchtet aktuelle Entwicklungen, regulatorische Anforderungen und praxisnahe Lösungsansätze entlang des gesamten KI-Lebenszyklus. Im Fokus stehen der sichere und resiliente Einsatz moderner KI-Systeme, neue Bedrohungsszenarien sowie die Anforderungen der EU-KI-Verordnung. Beiträge zu agentenbasierter KI, Modellstrategien, Risikomanagement, dem produktiven Betrieb von KI-Lösungen und der Analyse offener Quellen stehen auf dem Programm. Zugleich werden Wege aufgezeigt, wie Unternehmen KI-Systeme sicher und konform in ihre Sicherheitsarchitekturen integrieren können.
Prof. Dr. Martin Steinebach, Koordinator der ATHENE Forschungsbereiche REVISE und SenPAI und Leiter der Abteilung Media Security and IT Forensics am Fraunhofer SIT, führt als Moderator durch den Tag. ATHENE-Wissenschaftlerin Magdalena Wache hält einen Vortrag zum Thema "KI sichtbar machen: die Kennzeichnungspflicht der EU KI-Verordnung". Die Veranstaltung wird als Weiterbildung im Sinne der T.I.S.P.-Rezertifizierung anerkannt. Stichtag für eine Anmeldung zum Frühbucherrabatt ist der 18.05.2026, danach gilt der normale Teilnehmerbetrag.