A. Marschall
Ermittlerin für Cybercrime
Vortrag: „Täuschung als Tatmittel“ - gefälschte Inhalte, echte Täter und reale Konsequenzen
Biografie
Tätig als Ermittlerin und Spezialistin für Cybercrime (seit 2007) und Datenanalyse (seit 2023)
Spezialisiert auf
- Ermittlungen in Sozialen Netzwerken
- computerspezifische Delikte
- Digitale Forensik
- Unterstützung zu deliktsunabhängigen Ermittlungen, die Internetbezug aufweisen
- Datenanalyse
Dozentin an der Hochschule seit 2016 (HÖMS – Hessische Hochschule für öffentliches
Management und Sicherheit – Fachbereich Polizei)
Referentin (Auszug): MADKON – Mainzer Digitalkongress, Cybersecurity Conference
(Mannheim), Polytechnische Gesellschaft Frankfurt, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Rathaus
Gießen -Frauenbüro, VHS Lich, Webinar „Digitale Helden“, Pädagogischer Tag Frankfurter
Schulen, Arbeitskreis Medien Stadt Frankfurt, OSINT Forum – Neubiberg.
Veröffentlichungen
Artikel „Belästigt und angefasst“ - der Umgang vom #metoo-bezogenen
Vorwürfen in Unternehmen bei Deutscher Fachverlag (Compliance Berater) mit Dr. Thilo
Mahnhold, Christopher Redwitz und Tim Ahrens, Frauennotruf (Jahresbericht 2023)
Vortrag
„Täuschung als Tatmittel“ - gefälschte Inhalte, echte Täter und reale Konsequenzen
Digitale Tatmittel wie Deepfakes, manipulierte elektronische Dokumente, KI-generierte Inhalte oder gefälschte Identitäten lassen sich heute schnell und mit geringem Aufwand erstellen. Sie werden zunehmend für Straftaten eingesetzt und verursachen bei Betroffenen erhebliche finanzielle und psychische Schäden.
Rechtliche Herausforderungen, rasante Phänomen-Entwicklungen und hohe Anforderungen an die Erkennung und Bewertung digitaler Täuschungen erfordern im beruflichen und privaten Umfeld ein neues Problembewusstsein sowie wirksame Lösungsansätze.
Der Vortrag zeigt anhand von Beispielen aus den Bereichen Nachstellung, Cybergrooming und Social Engineering, wie Täter digitale Täuschungen gezielt einsetzen, um an Geld zu gelangen oder persönlich motivierte Ziele umzusetzen. Darüber hinaus werden Ansätze zum Umgang mit den daraus resultierenden Risiken sowie der gesetzgeberische Anpassungsbedarf und mögliche Lösungsansätze für Staat und Gesellschaft erörtert.
